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Kündigung

Nach Kündigung

Ben arbeitet nicht mehr für seine Arbeitgeberin. Was muss er gleichwohl beachten, was seine Arbeitgeberin?


Sozialversicherungen nach Kündigung

Arbeitslosenkasse:

Die Arbeitgeberin muss auf Verlangen von Ben die „Arbeitgeberbescheinigung“ mit Angaben über die Dauer des Arbeitsverhältnisses, den Grund der Auflösung und die ausbezahlten Löhne ausfüllen. Füllt Zoé das Formular nicht oder nicht wahrheitsgetreu aus, macht sie sich strafbar.

Ben hat, sofern er anspruchsberechtigt ist, Recht auf eine Arbeitslosenentschädigung. Dies nach einer Wartezeit (vgl. Fristen&Formvorschriften) und allfälligen Einstelltagen. Letztere verfügt die kantonale Amtsstelle namentlich dann, wenn Ben durch eigenes Verschulden arbeitslos ist oder zu Lasten der Versicherung auf Lohn- oder Entschädigungsansprüche gegenüber der Arbeitgeberin verzichtet hat.

Kollektivversicherung:

Die Arbeitgeberin muss Ben über das Recht, in die Einzelversicherung nach KVG überzutreten, informieren. Sie muss ihn weiter über seine Forderungsrechte informieren.

Unfallversicherung:

Ben kann die Nichtberufsunfallversicherung auch nach Ende des Arbeitsverhältnisses weiterführen. Die Arbeitgeberin muss Ben über die Unfallversicherung informieren.

Pensionskasse:

Die Arbeitgeberin muss der Vorsorgeeinrichtung bekanntgeben, an wen die Austrittsleistung zu überweisen ist. Sie muss zudem Ben über seine Forderungsrechte informieren.

Familienzulagen:

Hat Ben Familienzulagen bezogen, muss die Arbeitgeberin den Austritt der Familienausgleichskasse melden.


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