Covid-19 FAQ

Einreise von Familienmitgliedern

Darf der von mir getrennt lebende Vater meines Kindes aus dem Ausland in die Schweiz einreisen?

Ja, da es sich bei der Ausübung des zivilrechtlichen Besuchsrechts um eine «Situation der äussersten Notwendigkeit» handelt.

Welche Dokumente für die Einreise notwendig sind, unterscheidet sich je nach Staatsangehörigkeit und Wohnort des Vaters Ihres Kindes. Aus Sicht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) spricht ebenfalls nichts gegen die Ausübung des Besuchsrechts: Unter Einhaltung der üblichen Hygienevorschriften darf auch ein getrennt lebender Elternteil sein Kind besuchen, sofern keine Quarantäne angeordnet ist oder ein anderer besonderer Grund dagegen spricht.

Befindet sich das Ausreiseland auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, gelten für den Vater Ihres Kindes, unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft, grundsätzlich die Quarantäne- und Testpflicht sowie die Pflicht, die Kontaktdaten erfassen zu lassen. Letzteres gilt nicht, wenn er aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreist, mit denen ein enger Austausch stattfindet.

Befindet sich das Ausreiseland nicht auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, reist der Vater aber per Flugzeug ein, muss er dem Luftfahrtunternehmen vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorweisen.

Diese Pflichten gelten nicht für Personen, «die den Nachweis erbringen, dass sie sich innerhalb der letzten drei Monate vor der Einreise in die Schweiz mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als geheilt gelten».

Schweizer Staatsbürger, Freizügigkeitsberechtigte oder Wohnsitz ausserhalb Risikoland

Als Schweizer Staatsbürger darf der Vater Ihres Kindes unter Vorbehalt der oben erwähnten Testpflicht jederzeit einreisen, dasselbe gilt für Freizügigkeitsberechtigte. Eine Einreise ist ebenfalls möglich, wenn der Vater Ihres Kindes im Schengenraum oder in einem Land, das nicht als Risikoland gilt, lebt. Notwendig ist hier lediglich ein anerkanntes Reisedokument wie beispielsweise ein Pass oder eine Identitätskarte.

Ausländische Staatsbürger ohne Freizügigkeitsberechtigung und mit Wohnsitz innerhalb Risikoland

Ein ausländischer Staatsbürger, der nicht freizügigkeitsberechtigt ist und in einem Risikoland lebt, kann einreisen, wenn er sich in einer «Situation der äussersten Notwendigkeit» befindet. Gemäss der Weisung des Staatssekretariats für Migration (SEM) ist dies bei Elternteilen, die ihre Kinder besuchen möchten gegeben. Das SEM schreibt hier von der «Wahrnehmung des zivilrechtlich geregelten Besuchsrechts.»

Ablauf der Einreise

Ist der Vater Ihres Kindes visumspflichtig, muss er bei der zuständigen Vertretung der Schweiz im Ausland ein Visumsgesuch einreichen. Ist der Vater Ihres Kindes nicht visumspflichtig, entscheidet die Grenzbehörde an der Schengen-Aussengrenze, ob er das Kindesverhältnis genügend belegen kann und entsprechend einreisen darf. Gemäss der Weisung des SEM sind hier insbesondere Familienregisterauszüge oder andere Zivilstandsurkunden vorzulegen.

(Stand: 08 Februar 2021)

Darf das von mir getrennt lebende Kind aus dem Ausland in die Schweiz einreisen?

Ja, insbesondere da es sich hier um eine «Situation der äussersten Notwendigkeit» handelt.

Welche Dokumente für die Einreise notwendig sind, unterscheidet sich je nach Staatsangehörigkeit und Wohnort des Kindes. Aus Sicht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) spricht ebenfalls nichts gegen die Ausübung des Besuchsrechts: Unter Einhaltung der üblichen Hygienevorschriften darf ein Kind auch den von ihm getrennt lebenden Elternteil besuchen, sofern keine Quarantäne angeordnet ist oder ein anderer besonderer Grund dagegen spricht.

Befindet sich das Ausreiseland auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, gilt für Ihr Kind, unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft, grundsätzlich die Quarantäne- und Testpflicht sowie die Pflicht, die Kontaktdaten erfassen zu lassen. Letzteres gilt nicht, wenn es aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreist, mit denen ein enger Austausch stattfindet.

Befindet sich das Ausreiseland nicht auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, reist das Kind aber per Flugzeug ein, muss es dem Luftfahrtunternehmen vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorweisen.

Diese Pflichten gelten nicht für Personen, «die den Nachweis erbringen, dass sie sich innerhalb der letzten drei Monate vor der Einreise in die Schweiz mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als geheilt gelten».

Schweizer Staatsbürger, Freizügigkeitsberechtigte oder Wohnsitz ausserhalb Risikoland

Als Schweizer Staatsbürger darf Ihr Kind unter Vorbehalt der oben erwähnten Testpflicht jederzeit einreisen, dasselbe gilt für Freizügigkeitsberechtigte. Eine Einreise ist ebenfalls möglich, wenn Ihr Kind im Schengenraum oder in einem Land, das nicht als Risikoland gilt, lebt. Notwendig ist hier lediglich ein anerkanntes Reisedokument wie beispielsweise ein Pass oder eine Identitätskarte.

Ausländische Staatsbürger ohne Freizügigkeitsberechtigung und mit Wohnsitz innerhalb Risikoland

Ein ausländischer Staatsbürger, der nicht freizügigkeitsberechtigt ist und in einem Risikoland lebt, kann einreisen, wenn er sich in einer «Situation der äussersten Notwendigkeit» befindet. Gemäss der Weisung des Staatssekretariats für Migration (SEM) ist dies bei Kindern, die einen Elternteil alleine oder mit einer Begleitperson besuchen möchten, gegeben.

Ablauf der Einreise

Ist Ihr Kind visumspflichtig, muss es bei der zuständigen Vertretung der Schweiz im Ausland ein Visumsgesuch einreichen. Ist Ihr Kind nicht visumspflichtig, entscheidet die Grenzbehörde an der Schengen-Aussengrenze, ob er das Kindesverhältnis genügend belegen kann und entsprechend einreisen darf. Gemäss der Weisung des SEM sind hier insbesondere Familienregisterauszüge oder andere Zivilstandsurkunden vorzulegen.

(Stand: 08 Februar 2021)

Darf meine Ehepartnerin oder meine eingetragene Partnerin mit Wohnsitz im Ausland in die Schweiz einreisen, um mich zu besuchen?

Ja, insbesondere da es sich hier um eine «Situation der äussersten Notwendigkeit» handelt.

Welche Dokumente für die Einreise notwendig sind, unterscheidet sich je nach Staatsangehörigkeit und Wohnort Ihrer Ehepartnerin oder Ihrer eingetragenen Partnerin.

Befindet sich das Ausreiseland auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, gilt für Ihr Ehepartnerin oder eingetragene Partnerin, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft, grundsätzlich die Quarantäne- und Testpflicht sowie die Pflicht, die Kontaktdaten erfassen zu lassen. Letzteres gilt nicht, wenn sie aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreist, mit denen ein enger Austausch stattfindet.

Befindet sich das Ausreiseland nicht auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, reist Ihre Ehepartnerin oder Ihre eingetragene Partnerin aber per Flugzeug ein, muss sie dem Luftfahrtunternehmen vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorweisen.

Diese Pflichten gelten nicht für Personen, «die den Nachweis erbringen, dass sie sich innerhalb der letzten drei Monate vor der Einreise in die Schweiz mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als geheilt gelten».

Schweizer Staatsbürgerin, Freizügigkeitsberechtigte oder Wohnsitz ausserhalb Risikoland

Als Schweizer Staatsbürgerin darf Ihre Ehefrau oder Ihre eingetragene Partnerin unter Vorbehalt der oben erwähnten Testpflicht jederzeit einreisen, dasselbe gilt für Freizügigkeitsberechtigte. Eine Einreise ist ebenfalls möglich, wenn Ihre Ehepartnerin oder Ihre eingetragene Partnerin im Schengenraum oder in einem Land, das nicht als Risikoland gilt, lebt. Notwendig ist hier lediglich ein anerkanntes Reisedokument wie beispielsweise ein Pass oder eine Identitätskarte.

Ausländische Staatsbürgerin ohne Freizügigkeitsberechtigung und mit Wohnsitz innerhalb Risikoland

Eine ausländische Staatsbürgerin, die nicht freizügigkeitsberechtigt ist und in einem Risikoland lebt, kann einreisen, wenn sie sich in einer «Situation der äussersten Notwendigkeit» befindet. Gemäss der Weisung des Staatssekretariats für Migration (SEM) ist dies bei dem Besuch der so genannten Kernfamilie, zu welcher die Ehepartnerin oder die eingetragene Partnerin gehört, gegeben.

Ablauf der Einreise

Ist Ihre Ehefrau oder Ihre eingetragene Lebenspartnerin visumspflichtig, muss sie bei der zuständigen Vertretung der Schweiz im Ausland ein Visumsgesuch einreichen. Ist sie nicht visumspflichtig, entscheidet die Grenzbehörde an der Schengen-Aussengrenze, ob sie die Ehe oder die eingetragene Partnerschaft genügend belegen kann und entsprechend einreisen darf. Gemäss der Weisung des SEM sind hier insbesondere Familienregisterauszüge oder andere Zivilstandsurkunden vorzulegen.

(Stand: 08 Februar 2021)

Darf mein Lebenspartner mit Wohnsitz im Ausland in die Schweiz einreisen, um mich zu besuchen?

Ja, insbesondere sofern es sich um eine «Situation der äussersten Notwendigkeit» handelt.

Welche Dokumente für die Einreise notwendig sind, unterscheidet sich je nach Staatsangehörigkeit und Wohnort Ihres Lebenspartners.

Befindet sich das Ausreiseland auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, gilt für Ihren Lebenspartner unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft, grundsätzlich die Quarantäne- und Testpflicht sowie die Pflicht, die Kontaktdaten erfassen zu lassen. Letzteres gilt nicht, wenn sie aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreist, mit denen ein enger Austausch stattfindet.

Befindet sich das Ausreiseland nicht auf der Liste der Länder mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, reist Ihr Lebenspartner aber per Flugzeug ein, muss er dem Luftfahrtunternehmen vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorweisen.

Diese Pflichten gelten nicht für Personen, «die den Nachweis erbringen, dass sie sich innerhalb der letzten drei Monate vor der Einreise in die Schweiz mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als geheilt gelten».

Schweizer Staatsbürger, Freizügigkeitsberechtigter oder Wohnsitz ausserhalb Risikoland

Als Schweizer Staatsbürger darf Ihr Lebenspartner unter Vorbehalt der oben erwähnten Testpflicht jederzeit einreisen, dasselbe gilt für Freizügigkeitsberechtigte. Eine Einreise ist ebenfalls möglich, wenn Ihr Lebenspartner im Schengenraum oder in einem Land, das nicht als Risikoland gilt, lebt. Notwendig ist hier lediglich ein anerkanntes Reisedokument wie beispielsweise ein Pass oder eine Identitätskarte.

Ausländischer Staatsbürger ohne Freizügigkeitsberechtigung und mit Wohnsitz innerhalb Risikoland

Ein ausländischer Staatsbürger, der nicht freizügigkeitsberechtigt ist und in einem Risikoland lebt, kann einreisen, wenn er sich in einer «Situation der äussersten Notwendigkeit» befindet. Gemäss der Weisung des Staatssekretariats für Migration (SEM) kann dies bei dem Besuch des Lebenspartners unter bestimmten Voraussetzungen gegeben sein (vgl. sogleich Ablauf der Einreise).

Ablauf der Einreise

Ist Ihr Lebenspartner visumspflichtig, muss er bei der zuständigen Vertretung der Schweiz im Ausland ein Visumsgesuch einreichen. Ist er nicht visumspflichtig, entscheidet die Grenzbehörde an der Schengen-Aussengrenze, ob er die länger dauernde Beziehung genügend belegen kann und entsprechend einreisen darf. Gemäss der Weisung des SEM sind hier insbesondere folgende Belege notwendig:

a) Schriftliche Einladung der in der Schweiz wohnhaften Person, mit Kopie des Schweizer Passes oder des Ausländerausweises;

b) von beiden unterschriebene Bestätigung der Partnerschaft und;

c) Belege, welche dokumentieren, dass vor der Einführung der Einreisebeschränkungen die Lebenspartnerschaft bereits bestanden und mindestens ein gegenseitiges persönliches Treffen stattgefunden hat.

(Stand: 08 Februar 2021)


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