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Gesundheit

Unfall beim Freiwilligeneinsatz - wer zahlt Heilungskosten?

Falls Sie während mindestens acht Stunden in der Woche für einen einzigen Arbeitgeber tätig sind, sind Sie über diesen Arbeitgeber nichtberufsunfallversichert. Entsprechend müssen Sie den Unfall unverzüglich Ihrer Arbeitgeberin melden, die dann wiederum die Unfallmeldung an den Unfallversicherer übernimmt.

Die Unfallversicherung übernimmt grundsätzlich alle Kosten, Sie müssen weder einen Selbstbehalt noch eine Franchise übernehmen. Vorausgesetzt, die Unfallversicherung anerkennt das Ereignis als Unfall.

Sollten Sie z.B. als Helfer bei einem Skirennen auf der Piste ausgerutscht sein und sich dadurch das Bein gebrochen haben, so muss die Versicherung das Ausrutschen im Schnee als Unfall anerkennen, damit sie die Kosten übernimmt.

Falls Sie nicht erwerbstätig sind, kommt die Krankenkasse für die Heilungskosten auf. In diesem Fall müssen Sie den Unfall direkt Ihrer Krankenkasse melden. Die Krankenkasse übernimmt allerdings nicht alle Kosten, insbesondere müssen Sie sich über die Franchise und den Selbstbehalt an den Kosten beteiligen.