Steuererklärung

Rechtsweg

Ben ist mit seiner definitiven Steuererklärung nicht einverstanden. Was kann er dagegen unternehmen? Ben hat zudem festgestellt, dass er in seiner Steuererklärung seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse nicht richtig und vollständig deklariert hat. Wie kann er das nachholen?

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Rechtsmittel gegen die definitive Steuerrechnung

Ben ist mit seiner Steuerrechnung nicht einverstanden. Er kann bei der Steuerbehörde gegen die definitive Steuerrechnung Einsprache erheben. Heisst die Steuerbehörde die Einsprache nicht gut, hat Ben aufgrund der in der Bundesverfassung verankerten so genannten Rechtsweggarantie das Recht, sich gegen diesen Entscheid zu wehren. Wie er dies bei welcher Behörde machen kann, ist kantonal unterschiedlich geregelt. Schweizweit gilt jedoch, dass sich Ben

  • gegen den Entscheid über den Erlass der direkten Bundessteuer mit denselben Rechtsmitteln wehren kann, wie gegen den Entscheid über den Erlass der kantonalen Einkommens- und Gewinnsteuer
  • gegen den Entscheid der letzten kantonalen Instanz eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht einlegen kann, sofern sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder es sich aus anderen Gründen um einen besonders bedeutenden Fall handelt.
Fristen & Formvorschriften
  • Die steuerpflichtige Person kann innert 30 Tagen nach Zustellung der definitiven Steuerrechnung schriftlich Einsprache erheben. Sie muss die Einsprache begründen und allfällige Beweismittel nennen.
  • Die steuerpflichtige Person kann innert 30 Tagen nach Zustellung des Einspracheentscheides bei einer von der Steuerbehörde unabhängigen Justizbehörde schriftlich Rekurs erheben.
  • Die Steuerbehörde kann auf Antrag oder von Amtes wegen Rechnungsfehler und Schreibversehen innert 5 Jahren nach Eröffnung berichtigen

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