Arbeitszeit

Rechtsweg

Können sich der Arbeitnehmer und die Arbeitgeberin nicht untereinander einigen, bleibt nur der Gang vor das Gericht. Dabei gibt es insbesondere das arbeits- und das verwaltungsrechtliche Verfahren.

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Verwaltungsverfahren

Gegenstand

Im verwaltungsrechtlichen Verfahren klärt die zuständige Behörde Streitigkeiten insbesondere betreffend die Tages-, Abend-, Nacht- und Sonntagsarbeit oder die Verlängerung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit.

Verfahren

Erfährt die kantonale Behörde, dass die Arbeitgeberin eine Vorschrift des Arbeitsgesetzes nicht einhält, macht sie die Arbeitgeberin darauf aufmerksam und verlangt die Einhaltung der Vorschrift. Tut die Arbeitgeberin das nicht, erlässt die kantonale Behörde eine Verwaltungsverfügung mit Strafandrohung und ergreift die weiteren erforderlichen Massnahmen. Ist die Arbeitgeberin mit dem Entscheid der Behörde nicht einverstanden, kann sie dagegen Beschwerde erheben.

Der Arbeitnehmer kann seine Arbeitgeberin beim kantonalen Arbeitsinspektorat wegen Verletzung der Bestimmungen des Arbeitsgesetzes anzeigen. Das Arbeitsinspektorat ist verpflichtet, die Anzeige zu prüfen. Reagiert es nicht oder nur ungenügend, kann der Arbeitnehmer die übergeordnete Behörde anrufen.

Zahlen, Fristen, Formvorschriften
  • Die Behörde eröffnet der Arbeitgeberin die Verfügung schriftlich und mit einer Rechtsmittelbelehrung. Die Behörde muss weitere Massnahmen wie die Betriebsschliessung oder die Aufhebung einer Arbeitszeitbewilligung vorher schriftlich androhen.

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