Begriffe&Abkürzungen


ab MFK

Fahrzeug mit erfolgreich durchgeführter MFK innerhalb der letzten 2 Jahre.


Abnutzung

Mieter/-in:

gebraucht Wohnung, sorgfältig

  • Normale Abnutzung, ist im Mietzins enthalten.
    • Beispiel: Vergilbte Tapeten.


gebraucht Wohnung, nicht sorgfältig =

  • Ausserordentliche Abnutzung, Mieter/-in muss Reparatur/Renovation zusätzlich zahlen.
    • Beispiel: Vergilbte Tapeten, weil Mieter/-in in der Wohnung geraucht hat.

Lebensdauertabelle


Alimente

Geldleistungen zur Sicherstellung des Kinderunterhalts


Altlasten

Sanierungsbedürftige, mit Abfällen belastete Standorte

Störerprinzip

Verursacherprinzip


Amtliche Befundaufnahme

Vermieter/-in oder Mieter/-in:

  • kann je nach Kanton für die Übergabe der Wohnung eine Amtsperson beiziehen, welche eine amtliche Befundaufnahme der Mängel macht.


Amtsperson:

  • kann nicht darüber entscheiden, wer die Kosten zur Behebung des Mangels tragen muss.

ACHTUNG: Protokoll ist Urkunde, Gericht stützt sich im Streitfall darauf.


Amtlicher Wert

Vermögenssteuerwert eines Grundstücks

Gebäudeversicherungswert

Marktwert/Verkehrswert

Zeitwert


Amtliches Formular

Vermieter/-in

  • muss für Kündigung der Wohnung und für andere einseitige Änderungen des Mietvertrags ein amtliches Formular verwenden.


Amtsperson

Die Amtsperson kann nicht darüber entscheiden, wer die Kosten zur Behebung des Mangels tragen muss.

ACHTUNG: Protokoll ist Urkunde, Gericht stützt sich im Streitfall darauf.


Anfangsmietzins

Im Mietvertrag festgelegter Mietzins bei Mietantritt

Mieter/-in

  • kann Anfangsmietzins anfechten bei:
  • Wohnungsknappheit/persönlicher Notlage
  • Erhöhung gegenüber der Miete für Vormieter/-in um mehr als 10% ohne Sanierung

Missbräuchlicher Mietzins


Anfechtbar

Entscheid ist gültig, sofern er nicht angefochten wird. Gericht/Behörde berücksichtigt Anfechtbarkeit nicht von Amtes wegen, ob ein Entscheid anfechtbar ist.

Nichtig


Arbeitsbestätigung

Dokument, in welchem Arbeitgeber/-in Auskunft über Funktion, Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses mit Arbeitnehmer/-in gibt.


Arbeitslosenentschädigung

Ersatzzahlungen der Arbeitslosenversicherung für Personen, welche keine Arbeitsstelle mehr haben.


Aufteilungsplan

Plan, welcher Auskunft über die Stockwerkeinheiten(Sonderrecht),das gemeinschaftliche Eigentum und allfällige Sondernutzungsrechtegibt.


Auftrag

Vertragliche Übernahme einer Tätigkeit im Interesse oder nach dem Willen der Auftraggeberin, des Auftraggebers.


Auskunftspflicht Vermieter/-in

Mieter/-in

  • kann von Vermieter/-in Einsicht in allfälliges Rückgabeprotokoll von Vormieter/-in verlangen.


Auslegung

Deutung eines Textes (z.B. Testament) um dessen beabsichtigte Bedeutung zu klären.


Ausschuss der Stockwerkeigentümergemeinschaft

Die Stockwerkeigentümer/-innen können im Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft einen Ausschuss mit bestimmten Aufgaben verankern.


Ausweis B

Aufenthaltsbewilligung mit Arbeitserlaubnis, welche Ausländer/-in zum Aufenthalt mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz berechtigt.

Gültigkeit 5 Jahre(EU/-EFTA-Bürger/-innen) bzw. 1 Jahr (Bürger/-innen von Drittstaaten).


Ausweis C

Niederlassungsbewilligung, welche Ausländer/-in zum unbeschränkten und bedingungslosen Aufenthalt in der Schweiz berechtigt.


Ausweisentzug

Führerausweisentzug


Ausweis F

Ausweis für Personen, welche aus der Schweiz weggewiesen wurden, der Vollzug der Wegweisung aber unmöglich, unzumutbar oder unzulässig ist.

Gültigkeit 12 Monate.

Kantonale Behörden können die Bewilligung zur Erwerbstätigkeit erteilen.


Ausweis G

Grenzgängerbewilligung,welche Ausländer-/in mit Wohnsitz in der ausländischen Grenzzone zur Erwerbstätigkeit in der benachbarten Schweizer Grenzzone berechtigt.

Gültigkeit 5 Jahre.


Ausweis L

Kurzaufenthaltsbewilligung mit Arbeitserlaubnis, welche Ausländer-/in zum Aufenthalt in der Schweiz berechtigt.

Gültigkeit 3 Monate bis 1 Jahr.


Ausweis N

Ausweis für Personen, welche in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt haben.

Kantonale Behörden können grundsätzlich die Bewilligung zur Erwerbstätigkeit erteilen.


Ausweisung

Vermieter/-in

  • kann Mieter/-in gerichtlich ausweisen lassen, sofern der Mietvertrag gültig abgelaufen ist und Mieter/-in die Wohnung/nicht freiwillig verlässt.


Basis-Service-Stufe

Leistungen, welche die obligatorische Krankenversicherung in der allgemeinen Abteilung des Spitals übernimmt.


Bauabnahme

Mit der Bauabnahme akzeptiert die Bauherrschaft den vom Unternehmen abgelieferten Bau, vorbehältlich Mangel.


Bauhandwerkerpfandrecht

Handwerker/-innen bzw. Unternehmen können:

  • Pfandrecht im Grundbuch eintragen lassen, wenn Rechnungen nicht bezahlt werden:
    • für bereits geleistete Arbeiten oder
    • massangefertigtes Material
  • bei nach wie vor nicht erfolgter Bezahlung Grundstück versteigern lassen.


Eigentümer/-in muss

Rechnung bezahlen, auch wenn er/sie bereits Betrag bereits einem Generalunternehmen überwiesen hat.

Pfändung

Vormerkung im Grundbuch


Baukontrolle

Baupolizei der Gemeinde

  • kontrolliert, ob Neu/-Umbau entspricht:
    • dem bewilligten Projekt und
    • den Bauvorschriften


Baupolizeiliche Abnahme

Baukontrolle


Befristeter Mietvertrag

Endet ohne Kündigung bei Ablauf der vereinbarten Dauer.


Bereitschaftslohn

Lohn für Zeit, in welcher Arbeitnehmer/-in auf Abruf bereit ist, Arbeit zu leisten.


Besenrein

ACHTUNG: In der Nordwestschweiz verbreitet

Mieter/-in

  • gibt Wohnung besenrein ab, indem er/sie Küche und Bad reinigt, Boden wischt bzw. saugt, Kühlgeräte abtaut und reinigt, Schränke auswischt sowie Keller, Abstellplatz usw. wischt.

Vermieter/-in

  • übernimmt gründliche Reinigung der besenrein abgegebenen Wohnung


Besondere Härte

Mieter/-in

  • kann Erstreckung beantragen. Voraussetzung für den erfolgreichen Antrag ist die besondere Härte:
  • persönlich
  • familiär
  • finanziell
  • beruflich und/oder
  • schwieriger Wohnungsmarkt.


Bestandteile

Alles, was zum Grundstück gehört und ohne ihre Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung nicht abgetrennt werden kann.

Beispiel: Einbauküche


Betreibungsamt

Behörde, welche für das Betreibungsverfahrenzuständig ist.


Betreibungsbegehren

Begehren einer Gläubigerin/eines Gläubigers an das Betreibungsamt, eine Betreibung zu eröffnen.


Betreibungsrechtliches Existenzminimum

Existenzminimum gemäss Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz.


Betreibungsregisterauszug

Auskunft des Betreibungsamtes über bei dem entsprechenden Betreibungsamt verzeichnete Betreibungen und Verlustscheine einer Person.


Betreibungsverfahren

Verfahren, mittels welchem das Betreibungsamt nicht bezahlte Geldforderungen eintreibt.


Beweislast

Wer für sich ein Recht in Anspruch nimmt, muss die damit zusammenhängenden Tatsachen beweisen.


Billag

Schweizerische Erhebungsstelle für Radio - und Fernsehgebühren


Bruttorendite

Mietzinseinnahmen: Verkehrswert = Bruttorendite.


Dienstbarkeiten

Nutzungsrecht oder Unterlassungspflicht im Zusammenhang mit einem Grundstück.


Dringender Eigenbedarf

Dringender Eigenbedarf ist dann gegeben, wenn es für Vermieter/-in nicht zumutbar ist, auf die Eigennutzung der Wohnung länger zu verzichten.


Eigenbedarf

Vermieter/-in

  • beansprucht Wohnung für sich, nahe Verwandte oder Verschwägerte.


Eigenkapital

Geld, welches Käufer/-in, ohne Schulden zu machen, selber aufbringen kann


Eigenleistung

Bautätigkeiten, welche Eigentümer/-in selber durchführt


Eigenmietwert

Eigentümer/-in

  • würde diesen Betrag erhalten, wenn er/sie das Eigenheim vermieten würde
  • muss Eigenmietwert als Einkommen versteuern


Einrede

Erklärung einer Partei, die geschuldete Leistung zu verweigern.

Verjährung


Empfang

Zugang


Empfangstheorie

Eingeschriebener Brief gilt als zugestellt, sobald die Abholungseinladung im Briefkasten von Empfänger/-in ist.


Erbenhaftung

Mit der Annahme der Erbschaft haftet die Erbin, der Erbe grundsätzlich unbeschränkt für die Schulden der Erblasserin, des Erblassers.

Annahme unter öffentlichem Inventar

Ausschlagung


Erneuerungsfonds

Zweckgebundenes Sondervermögen der Stockwerkeigentümergemeinschaft


Ersatzvornahme

Mieter/-in

  • beseitigt Mangel, der eigentlich von Vermieter/-in beseitigt werden müsste


Eigentümer/-in

  • beseitigt Mangel, der eigentlich von Handwerker/-in oder Unternehmen beseitigt werden müsste.


Erstreckung

Verlängerung des Mietverhältnisses über eigentliche Kündigung hinaus.

Mieter/-in:

  • kann bei korrekter und nicht anfechtbarer Kündigung eine Erstreckung beantragen, damit er/sie auch nach Ablauf der Kündigungsfrist für eine befristete Zeit in der Wohnung bleiben kann.

Suchbemühungen


Ertragswert

Liegenschaftswert basierend auf den Nettomieteinnahmen


Erwerbslos

Erwerbslos ist, wer ohne Arbeit ist und unmittelbar eine neue Stelle antreten könnte.

Arbeitslos


Erziehungsgutschriften

Fiktiver Lohn, der in die Berechnung derAHV-Rente mit einbezogen wird. AHV-pflichtige Eltern erhalten für jedes Jahr, in welchem sie eines oder mehrere Kinder unter 16 Jahren erziehen, Erziehungsgutschriften.


EU

= Europäische Union

Wirtschaftliche und politische Vereinigung von den 28 Mitgliedstaaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.


Existenzminimum

Mittel, welche für ein menschenwürdiges Leben notwendig sind.

Betreibungsrechtliches Existenzminimum

Existenzminimum gemäss Ergänzungsleistungen zur AHV/IV


Existenzminimum gemäss Ergänzungsleistungen zur AHV/IV

Existenzminimum gemäss Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur AHV/IV.


FairUse Klausel

In den AGB festgehaltene Regel, wonach Flatrate-Angebote von Telekommunikationsanbietern nicht missbraucht werden dürfen.


Fälligkeit

Zeitpunkt, zu welchem Schuldner/-in eine Forderung spätestens begleichen bzw. eine Rechnung spätestens bezahlen muss.


Familienwohnung

Gemeinsame Wohnung eines verheirateten oder verpartnerten Paares, in welcher das Paar den Lebensmittelpunkt hat.

Paar kann Familienwohnung nur gemeinsam kündigen, verkaufen oder anderswie die Rechte an der Familienwohnung verändern.


Festhypothek

Hypothek mit einem während der vereinbarten Laufzeit fixen Zinssatz.


Formularpflicht

Vorschrift, wonach Vermieter/-in dem/der Mieter/-in von sich aus mitteilen muss:

  • den vorherigen Mietzins von sich aus mitteilen muss (ACHTUNG: Gilt in den Kantonen VD, GE, FR, NE, NW, ZG
  • eine einseitige Veränderung des Mietvertrages


Fristlose Kündigung - wohnen

Kündigung ohne Einhaltung der Kündigungsfristen und –termine

Vermieter/-in

  • kann fristlos kündigen, wenn Mieter/-in die Wohnung vorsätzlich schwer beschädigt.

Mieter/-in

  • kann bei schwerem Mangel fristlos kündigen, wenn Vermieter/-in Mangel kennt und ihn nicht innert angemessener Frist beseitigt.

ACHTUNG: Gericht anerkennt schweren Mangel nur ausnahmsweise


GEAK

Gebäudeenergieausweis der Kantone.

  • zeigt, wie viel Energie ein Gebäude verbraucht.
  • Eigentümer/-in kann GEAK ausstellen lassen.


Gebäudeversicherung

Versicherung, welche Feuer- und durch die Natur entstandene Schäden wie Sturm- oder Hagelschäden deckt

ACHTUNG: In allen Kantonen obligatorisch ausser AI, GE, TI und VS


Gebäudeversicherungswert

Wert, welcher die Gebäudeversicherung an Eigentümer/-in zahlt, wenn das Gebäude vollständig zerstört ist.

Amtlicher Wert

Marktwert/Verkehrswert

Zeitwert


Geldmarkthypothek

Hypothek mit fixer Laufzeit, Zinssatz orientiert sich am Libor


Gelegenheitsgeschenke

Geschenke zu Lebzeiten, für die keine Ausgleichung und keine Herabsetzung erfolgen muss. Gelegenheitsgeschenke sind übliche Geschenke zu einem bestimmten Anlass.


Gemeinschaftliche Teile Stockwerkeigentümerschaft

Alle Teile der Liegenschaft, an welchen kein Sonderrecht besteht


Generika – Liste

Teil der Spezialitätenliste.


Gericht

Unabhängige Institution, welche im Rechtsstreit ein Urteil fällt.


Gesamtgut

Teil des ehelichen Vermögens im Güterstand der Gütergemeinschaft.

Eigengut


Gesetzliches Grundpfandrecht

Kann gegen den Willen von Eigentümer/-in eingetragen werden.

Bauhandwerkerpfandrecht

unmittelbares gesetzliches Grundpfandrecht

mittelbares gesetzliches Grundpfandrecht


Grundbuch

Register der Gemeinde, in welchem jedes Grundstück inkl. der wichtigsten Informationen, Rechten und Pflichten eingetragen ist:

  • Adresse
  • Grösse
  • Eigentumsverhältnisse
  • Grundlasten und Dienstbarkeiten
  • usw.


Grundbuchauszug

Auszug aus dem Hauptbuch des Grundbuches

Jede/-r kann Auszug anfordern, sofern sie/er ein Interesse nachweist.


Grundpfandrecht

Inhaber/-in des Grundpfandrechts kann das Grundstück verwerten lassen, wenn Eigentümer/-in die durch das Grundpfandrecht gesicherte Forderung nicht bezahlt.

Bauhandwerkerpfandrecht

Gesetzliches Grundpfandrecht

unmittelbares gesetzliches Grundpfandrecht

mittelbares gesetzliches Grundpfandrecht


Grundstück

Ein Grundstück besteht aus:


Miteigentum


Grundstückgewinnsteuer

Steuer auf Gewinn, welcher Verkäufer/-in beim Verkauf einer Liegenschaft erzielt. Ein Gewinn entsteht, wenn der Verkaufserlös höher ist als die Anlagekosten (Kaufpreis + wertvermehrende Investitionen).

unmittelbares gesetzliches Grundpfandrecht


Handänderungssteuer

Steuer auf den Wechsel der wirtschaftlichen Verfügungsgewalt über eine Liegenschaft

ACHTUNG

  • Wird nicht erhoben in SZ
  • AG, GL, SH, UR, ZG und ZH erheben entsprechende Gebühren
  • SO erhebt Handänderungssteuer nicht bei Eigennutzung der Liegenschaft

unmittelbares gesetzliches Grundpfandrecht


Hausarztmodell

Modell der Grundversicherung, in welchem sich die Versicherten im Krankheitsfall verpflichten, erst die Hausärztin, den Hausarzt zu konsultieren.

 Managed Care System


Hausordnung

Regelt Rechte und Pflichten der Bewohner/-innen eines Mehrfamilienhauses.


Haustiere

Tiere, welche sich regelmässig in der Wohnung aufhalten.

Mieter/-in

  • darf unproblematische Kleintiere halten, auch wenn Mietvertrag/Hausordnung das verbieten.

Vermieter/-in

  • kann Haltung von Haustieren, ausgenommen von unproblematischen Kleintieren, in Mietvertrag/Hausordnung verbieten.


Hinterlegung Mietzins

Überweisung des noch nicht fälligen Mietzinses an die vom Kanton bezeichnete Stelle, falls Wohnung mangelhaft.

Mieter/-in muss Vermieter/-in

  • Frist für Mängelbeseitigung ansetzen
  • Hinterlegung androhen
  • Über erfolgte Hinterlegung informieren


HMO-Modell

Modell der Grundversicherung,in welchem sich die Versicherten verpflichten, sich von einer ausgwählten HMO-Ärztin, einem ausgewählten HMO-Arzt betreuen zu lassen.

 Managed Care System


Hostingdienstleister

Anbieter, der dem Inhaltsanbieter einen Webserver zur Verfügung stellt, damit dieser eine Website anbieten kann.


Hypothek

Geliehenes Geld, welches durch ein Grundpfandrecht gesichert ist.


ICD-10

= International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems

Internationale Klassifikation von Krankeheiten und verwandten Gesundheitsproblemen.

TARMED


Indexmiete

Miete, welche sich gemäss der Entwicklung des Landesindex der Konsumentenpreise anpasst.

Vermieter/-in und Mieter/-in müssen Mietvertrag für mindestens 5 Jahre abschliessen.


Kabelanschluss

Ermöglicht den Empfang von TV-Signalen über das lokale Kabelnetz

Mieter/-in:

  • muss keine Abogebühren bezahlen, wenn er/sie das entsprechende Abo nicht nutzt
  • teilt Vermieter/-in mit, falls er/sie Abo nicht (mehr) nutzt
  • ist nicht verpflichtet, für Plombierung zu sorgen und/oder zu bezahlen.


Katasterplan

Dokument der Gemeinde, welches Auskunft gibt über:



Kinder - Wohnen

Sind selbst dann kein Kündigungsgrund bei Mietwohnungen

  • wenn Mieter/-in bei Mietvertragsbeginn keine Kinder hatte
  • wenn Hausordnung vorsieht, dass Wohnung nicht von Kindern bewohnt werden darf.


Klageanerkennung

Beklagte Partei erkennt Klage an,Gericht schreibt Verfahren ab.


Klagebewilligung

Genehmigung der Schlichtungsbehörde, mittels welcher die Partei beim Gericht Klage einreichen kann.


Kleiner Unterhalt

Massnahmen, mit welchen Mieter/-in kleinere Mängel in der Wohnung behebt:

  • Reparaturen von Mängeln der Mietwohnung, welche Mieter/-in ohne handwerkliche Vorkenntnisse selber erledigen kann
  • Ersatz von Kleinteilen bis zu einer Grenze von ungefähr CHF 150

Unterhalt


Konkurs

Gerichtliche Auflösung einer Firma wegen derer Zahlungsunfähigkeit.


Kostenmiete

Miete, welche Aufwand von Vermieter/-in deckt.


Kostensteigerung

Anstieg von Unterhalts- und Betriebskosten, Gebühren, Abgaben und Prämien.

Vermieter/-in darf Kostensteigerung als Argument für eine Mietzinserhöhung anführen.


Kündigung - Arbeiten

Auflösung eines Arbeitsverhältnisses.

Fristlose Kündigung

Missbräuchliche Kündigung

Ordentliche Kündigung


Kündigungsfristen - Wohnen

Gesetzlich oder vertraglich festgelegte Zeitdauer zwischen Empfang der Kündigung und dem Ende der Mietdauer.

Auch anwendbar bei einseitigen Vertragsänderungen wie Mietzinserhöhungen.


Kündigungsgründe - Wohnen

Für Vermieter/-in und Mieter/-in gilt grundsätzlich Kündigungsfreiheit, sie müssen Kündigung jedoch auf Verlangen begründen.

missbräuchliche Kündigung - Wohnen


Kündigungsschutz - Wohnen

Anfechtbarkeit der Kündigung und Möglichkeit zur Erstreckung des Mietverhältnisses.


Kündigungssperrfrist - Wohnen

Frist, während welcher Vermieter/-in den Mietvertrag nicht kündigen darf.

Die Sperrfrist gilt, weil eine Streitigkeit im Zusammenhang mit dem Mietverhältnis besteht oder bestanden hat und ein Gericht die Kündigung entsprechend als Rachekündigung qualifizieren würde.


Kündigungstermine

Ortsübliche Kündigungstermine.


Landesindex der Konsumentenpreise (LIK)

Monatliche Messung der Preisentwicklung der für die privaten Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen (erhoben durch das Bundesamt für Statistik).


Lebensdauertabelle

Vom Schweizerischen Hauseigentümerverband (HEV) und vom Mieterinnen- und Mieterverband Deutschschweiz paritätisch festgelegte Tabelle mit Angaben zur Lebensdauer von den jeweiligen Bestandteilen einer Wohnung.

ACHTUNG: Camera Ticinese dell’ Economia Fondiaria (CATEF) sowie Fédération romande des locataires (ASLOCA); Fédération romande immobilière (FRI); Union suisse des professionnels de l'immobilier (USPI)] emfpehlen Anwendung bzw. haben die Lebensdauertabelle übernommen.


Letztwillige Verfügung

Einseitige und in der Regel (siehe aber Nottestament)schriftliche Willenserklärung einer Erblasserin, eines Erblassers, was mit ihrem, seinen Vermögen geschehen soll.


Liegenschaft

Bodenfläche mit genügend bestimmten Grenzen inkl. der damit fest verbundenen Bestandteile (z.B. Gebäude und Pflanzen).


Lohn

Gegenleistung derArbeitgeber/-in für die vom Arbeitnehmer/-invon der Arbeitnehmerin geleistete Arbeit.

Akkordlohn

Bereitschaftslohn

Zeitlohn



London Interbank Offered Rate (Libor)

Täglich berechneter Durchschnittswert, zu welchem international tätige Grossbanken anderen Banken Geld leihen.


Luftverkehrsabkommen

Abkommen, das den Zugang von Schweizer Airlines zum Luftverkehrsmarkt der EU regelt.


Luxuriöse Wohnung

Wohnung mit

  • Gemessen am allgemeinen Eindruck klar ausserordentlichen Ausbaustandard und
  • mehr als 6 Zimmern (exkl. Küche)

Auf luxuriöse Wohnungen sind die Bestimmungen zum Schutz vor missbräuchlichen Mietzinsen nicht anwendbar


Mangel - Wohnen

  • Tatsächlicher Zustand der Wohnung weicht ab von dem vertraglich vereinbarten Zustand.
  • Tatsächlicher Zustand des Neubaus/des renovierten Baus weicht ab von dem vertraglich vereinbarten Resultat.


Marktmiete

Mietzins, welcher den bestehenden Marktverhältnissen entspricht.


Marktwert

Preis, zu welchem eine Liegenschaft auf dem freien Markt verkauft werden kann.

Verkehrswert.

Amtlicher Wert

Gebäudeversicherungswert

Zeitwert


Mediation

Freiwilliges Verfahren zur Aussöhnung der Parteien und Alternative zum Verfahren vor Gericht.

Schlichtungsverfahren



Mietvertrag

Vertrag, mit welchem sich

  • Vermieter/-in verpflichtet, Mieter/-in eine Sache zum Gebrauch zu überlassen.
  • Mieter/-in verpflichtet, Vermieter/-in dafür einen Mietzins zu leisten.


Mietzins

Betrag, welchen Mieter/-in an Vermieter/-in als Gegenleistung für den Gebrauch der Mietsache zahlt.


Mietzinsdepot

Von Mieter/-in hinterlegter Betrag auf Sperrkonto unter Namen Mieter/-in zur Sicherung

  • der Bezahlung allfälliger Schäden am Mietobjekt sowie
  • des Mietzinses.


Mietzinserhöhung

Vermieter/-in darf Mietzins insbesondere erhöhen, wenn:

gestiegen sind.

Vermieter/-in muss dabei amtliches Formular verwenden und die Kündigungsfristen und Kündigungstermine einhalten.


Mietzinskaution

Mietzinsdepot


Mietzinsreserve

Vorbehalt im Mietvertrag, wonach Vermieter/-in Mietzins zur Anpassung an die orts- und quartierüblichen Mietzinse erhöhen darf.


Mietzinssenkung

Mieter/-in kann Senkung des Mietzinses beantragen, wenn Mietzins missbräuchlich geworden ist. In der Regel ist dies der Fall, wenn der aktuelle Referenzzinssatz tiefer ist als derjenige Referenzzinssatz, der zur Zeit der Festlegung des Mietzinses galt.

Mieter/-in kann Senkung des Mietzinses nicht erfolgreich beantragen, wenn Mietvertrag Indexmiete oder Staffelmiete vorsieht.


Mietzinsvorbehalt

Mietzinsreserve


Missbräuchliche Kündigung - Wohnen

Eine Kündigung ist missbräuchlich, wenn Vermieter/-in Kündigung ausspricht weil Mieter/-in

  • nach Treu und Glauben Rechte aus dem Mietverhältnis geltend macht
  • Familiäre Veränderungen durchläuft ohne Nachteil für Vermieter/-in
  • oder wenn Vermieter/-in mit der Kündigung Mieter/-in
    • zum Erwerb der Wohnung oder
    • zu einer Zustimmung zu einer Änderung des Mietvertrages drängen will.


Missbräuchlicher Mietzins

Mietzins welcher

  • zu einem übersetzten Ertrag führt oder
  • auf einem offensichtlich übersetzten Kaufpreis beruht

Luxuriöse Wohnung


Miteigentum - Wohnen

Gemeinschaftliches Eigentum an einem Grundstück.

Stockwerkeigentum


Mitfahrerin, Mitfahrer

Insassenversicherung


Mittelbares gesetzliches Grundpfandrecht

Grundpfandrecht, welches der betreffende Gläubiger aufgrund des Gesetzes errichten lassen darf.

Bsp.:

Bauhandwerkerpfandrecht

Beitragsforderungen der Stockwerkeigentümergemeinschaft


Mitwirkungsbeistandschaft

Von der KESB,auch ohne Zustimmung der hilfsbedürftigen Person, eingesetzte Person, die zu bestimmten Handlungen der hilfsbedürftigen Person zu deren Schutz die Zustimmung geben muss.


Möbliertes Zimmer

Zimmer, welches über eine Grundeinrichtung verfügt. Diese Grundeinrichtung hängt von dem Verwendungszweck ab. Eigenes WC/Bad und Kochgelegenheit sind nicht notwendig.

Für die Miete eines möblierten Zimmers gelten spezielle Kündigungsfristen.


Nebenkosten

Entgelt für die Leistungen von Vermieter/-in oder eines Dritten, die mit dem Gebrauch der Wohnung zusammenhängen.

Keine Nebenkosten sind:


Nebenräume

Keller, Estrich, Bastelraum usw.


Nettorendite

Prozentuales Verhältnis von Jahres-NettomieteinnahmenzumEigenkapital.


Nichtigkeit, nichtig

Entscheid ist unwirksam

Gericht/Behörde berücksichtigt Nichtigkeit von Amtes wegen.

anfechtbar


Niederlassungsbewilligung

Ausweis C



Noterbin, Noterbe

Erbin, Erbe mit Anrecht auf Pflichtteil.


OR

= Obligationenrecht


Ordentliche Buchhaltung

Buchführung



Orts- oder quartierüblicher Mietzins

Mietzinse für Wohnräume, welche nach Lage, Grösse, Ausstattung, Zustand und Bauperiode mit dem betreffenden Wohnraum vergleichbar sind.


Persönlichkeitsschutz

Schutz einer natürlichen Person vor übermässiger Bindung sowie vor Verletzungen körperlicher und geistiger Art.


Pfändung

Betreibungsart, mittels welcher das Betreibungsamt eine Sache beschlagnahmt. Ziel ist die Verwertung der Sache, um mit dem Erlös eine offene Rechnung der Gläubigerin / des Gläubigerin zu bezahlen.



Pfandvertrag

Vertrag, mittels welchem die Forderung eines Gläubigers durch ein Pfandrecht an der Sache geschützt wird.

Pfändung


Positivlisten

Abschliessende Liste mit Leistungen, die die Grundversicherung übernimmt.


Radio- und Fernsehempfangs-gebühren

Sind geschuldet

  • pro Haushalt
  • unabhängig davon, ob Anschluss plombiert ist
  • Radio: falls Empfangsgerät vorhanden [ab 2019 auch, wenn kein Empfangsgerät vorhanden]
  • TV: falls Empfangsgerät vorhanden und Digitalabonnement oder Registrierung bei Gratisanbieter vorhanden [ab 2019 auch, wenn kein Empfangsgerät vorhanden


Raumtemperatur

Zu tiefe Raumtemperatur (bis ca. 16-18 Grad) ist ein Mangel.


Recht am eigenen Bild

Teil vom Persönlichkeitsrecht.


Rechtsgewährleistung

Verkäufer/-in haftet gegenüber Käufer/-in dafür, dass er/sie Eigentümer/-in ist und der/die Käufer/-in mit dem Kauf das Eigentum erwirbt.

Sachgewährleistung


Rechtsmittel

Begehren einer Partei an ein oberinstanzliches Gericht, dass dieses den Entscheid des unterinstanzlichen Gerichts überprüfen soll.



Rechtsöffnung

Gläubiger-/in kann mit Rechtsöffnung beim Gericht die Beseitigung des Rechtsvorschlages verlangen.



Rechtsvorschlag

Betriebene Person teilt Gläubiger/-in via Betreibungsbeamten/-in (mündlich) oder via Betreibungsamt (schriftlich) mit, dass sie dessen / deren Forderung nicht anerkennt.



Referenzzinssatz

Durchschnittszinssatz für inländische Hypothekarforderungen. Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung gibt vierteljährlich den Referenzzinssatz bekannt. Mietzinsanpassungen(Mietzinserhöhung, Mietzinssenkung)können sich auf den Referenzzinssatz stützen.


Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft

Nutzungs- und Verwaltungsordnung der Stockwerkeigentümergemeinschaft.


Reinigungs- und Instandstellungsliste

Liste, in welcher Vermieter/-in auflistet, welche Reinigungen und Reparaturen er/sie von Mieter/-in erwartet

Kleiner Unterhalt

Serviceverträge


Reservationsvertrag

Vorvertrag,mit welchem sich Interessent/-in verpflichtet, Kaufvertrag abzuschliessen und eine Anzahlung zu leisten.


Risikoausgleich

Krankenkassen mit einer gutenRisikostruktur leisten Ausgleichszahlungen an Krankenkassen mit einer schlechten Risikostruktur.


Rohbaumiete

Mieter/-in sorgt selber für den Innenausbau.


Rückgabe Mietsache

Mieter/-in muss die Wohnung in dem Zustand zurückgeben, der sich aus dem vertragsgemässen Gebrauch ergibt.

Abnutzung


Sachgewährleistung

Verkäufer/-in haftet gegenüber Käufer/-in, dass Sache die zugesicherten Eigenschaften besitzt sowie zum Gebrauch taugt.

Rechtsgewährleistung


santésuisse

Branchenorganisation der Schweizer Krankenkassen im Bereich der Sozialen Krankenversicherung.


Satellitenschüssel

Parabolantenne für Satellitenrundfunkempfang

Vermieter/-in kann fixe Montage verbieten


Schadenersatz

Ersatz der unfreiwilligen Vermögenseinbusse der/des Geschädigten.


Schimmel

Mangel


SchKG

= Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz


Schlichtungsbehörde

Für Schlichtungsverfahren zuständige Behörde.


Schlichtungsverfahren

Obligatorisches Verfahren mit dem Ziel, die Parteien auszusöhnen und Vorstufe zum Verfahren vor Gericht.

Mediation


Schulmedizin

Komplementärmedizin


Serviceverträge

Vermieter/-in überträgt mit Serviceverträgen eigene Dienstleistungen an Dritte. Vermieter/-in darf Kosten an Mieter/-in nur im Rahmen von Nebenkostenübertragen, sofern und insoweit es sich um eine reguläre Funktionskontrolle und Wartung handelt.


SIA-Norm

Vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) verantwortetes Regelwerk des Bauwesens.


Solidarhaftung

Die Schuldner/-innen haften gemeinsam. Gläubiger/-in kann bei jedem/jeder Einzelnen den ganzen geschuldeten Betrag verlangen. Wer die Solidarschuld bezahlt, kann den anteilsmässigen Betrag bei den übrigen Schuldner/-innen zurückfordern.


Solvenz

Zahlungsfähigkeit.

Betreibungsregisterauszug


Sondernutzungsrecht

Recht zur alleinigen Nutzung eines gemeinschaftlichen Teils der Stockwerkeigentümergemeinschaft


Sonderrecht

Recht zur Ausübung von eigentumsähnlichen Rechten an der Stockwerkeinheit.


Sorgfaltspflicht

Mieter/-in muss

  • Mietsache sorgfältig gebrauchen und
  • auf andere Hausbewohner/-innen Rücksicht nehmen.


Soziale Krankenversicherung

Grundversicherung und Taggeldversicherung nach KVG.


Sperrfrist - Wohnen

Kündigungssperrfrist


Sperrkonto

Konto, über dessen Guthaben der/die Berechtigte erst verfügen kann:

  • nach Ablauf einer Sperrfrist oder
  • nach der Zustimmung einer anderen Partei

Mietzinsdepot


Staffelmiete

Mietzins, welcher sich periodisch um einen bestimmten Betrag erhöht.


Stempeltage

Tage, während welcher die arbeitslose Person Anspruch auf Taggelder hat.


Stockwerk

Sämtliche Sonderrechtsteile eines Mitgliedes der Stockwerkeigentümergemeinschaft


Stockwerkeigentum

Miteigentum an einem Grundstück mit einem ausschliesslichen Nutzungsrecht an einem bestimmten Teil des Gebäudes.

Sondernutzungsrecht


Stockwerkeigentümergemeinschaft

Körperschaft der Stockwerkeigentümer, welche direkt von Gesetzes wegen bei der Gründung des Stockwerkeigentums entsteht.

Stockwerkeigentum


Stockwerkeigentümerversammlung

Gesetzlich vorgeschriebenes Organ der Stockwerkeigentümergemeinschaft.


Störerprinzip

Die Person, welche die tatsächliche und rechtliche Möglichkeit hat, ist verpflichtet, die Kosten für die Beseitigung des polizeiwidrigen Zustands zu tragen. Dies grundsätzlich unabhängig davon, ob die Person an dem Zustand Schuld hat oder nicht.

Altlasten

Verursacherprinzip


Suchbemühungen - Wohnen

Um erfolgreich eine Erstreckung verlangen zu können, muss Mieter/-in nachweisen, dass er/sie nach einer Ersatzwohnung sucht


Taggeldversicherung nach VVG

Versicherung, die das Risiko eines vorübergehenden Lohnausfalls bei einer teilweisen oder vollen Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit, Mutterschaft oder Unfall abdeckt. Die Versicherer haben Vertragsfreiheit und können insbesondere den Antrag einer Person auf Aufnahme in die Taggeldversicherung nach VVG ablehnen.


Tarifschutz

Die Leistungserbringer müssen sich an die vertraglich oder behördlich festgelegten Tarife und Preise halten.

 TARMED


Telefonischer Vertragsabschluss

Übereinstimmende Willenserklärung per Telefon.

Haustürgeschäft


Telmed-Modell

Modell der Grundversicherung, in welchem sich die Versicherten verpflichten, sich vor dem Besuch einer Ärztin, eines Arztes an eine telefonische Beratungsstelle zu wenden.


Teuerung

Anstieg des allgemeinen Preisniveaus.


Tiers garant

Der Versicherer vergütet der versicherten Person die Honorarkosten, welche diese dem Leistungserbringer bereits bezahlt hat.

 Kostenerstattungsprinzip


Übernahmeprotokoll

Protokoll, in welchem Vermieter/-in und Mieter/-in den Zustand der Wohnung bei der Übernahme durch Mieter/-in festhalten.


Unbefristeter Mietvertrag

Mietvertrag ohne zum Voraus bestimmte Dauer.


Ungültig

Entscheid, der anfechtbar oder nichtig ist.


Unmittelbares gesetzliches Grundpfandrecht

Grundpfandrecht, welches für die entsprechende Forderung direkt aufgrund des Gesetzes entsteht

Bsp. je nach Kanton:


Unterhalt

Massnahmen, mit welchen Vermieter/-in sicher stellt, dass Wohnung im gebrauchstauglichen Zustand bleibt

Kleiner Unterhalt


Untermiete

Er/sie wohnt zu Untermiete, wenn sie

  • regelmässig Miete bezahlt
  • den Mietvertrag nicht unterschrieben hat


Untervermächtnis

Teil vom Vermächtnis.


Unwirksame Kündigung

Kündigung ist auch ohne Anfechtung unwirksam.

Nichtigkeit


Urteilsvorschlag

Vorschlag der Schlichtungsbehörde bis zu Streitwert von CHF 5‘000.-

  • Bei Annahme durch Parteien hat Urteilsvorschlag die Wirkung eines rechtskräftigen Urteils.
  • Bei Ablehnung durch Parteien erteilt die Schlichtungsbehörde die Klagebewilligung.


Variable Hypothek

Hypothek mit einem Zinssatz, welcher an die Kapitalmarkts-entwicklung angepasst wird.


Verfügung von Todes wegen

letztwillige Verfügung oder Erbvertrag.


Verjährung, verjährt

Ein verjährter Anspruch ist nicht mehr durchsetzbar, weil eine bestimmte Frist abgelaufen ist.

Gericht/Behörde berücksichtigt Verjährung nicht von Amtes wegen. Partei muss Einrede machen

Verwirkung


Verkehrsberechtigung, vorläufige

Berechtigung, ein Fahrzeug in Verkehr zu setzen bevor der neue Fahrzeugausweis vorliegt.


Verkehrswert

Preis, zu welchem eine Liegenschaft auf dem freien Markt verkauft werden kann.

Marktwert

Amtlicher Wert

Gebäudeversicherungswert

Zeitwert


Verlobung

Versprechen, die Ehe einzugehen.


Versteckter Mangel

Mangel, welcher bei der Bauabnahme, der Wohnungsabgabe oder Wohnungsübergabe nicht offensichtlich ist.


Vertretungsbeistandschaft

Von der KESB, auch ohne Zustimmung der hilfsbedürftigen Person, eingesetzte Person, die die hilfsbedürftige Person in bestimmten Angelegenheiten vertritt.


Verursacherprinzip

Die Person ist nach Massgabe ihren zurechenbaren Verantwortung für den polizeiwidrigen Zustand verantwortlich, die anteilsmässigen Kosten für dessen Beseitigung zu tragen.

Altlasten

Störerprinzip


Verwaltungskosten

Vermieter/-in kann Mieter/-in Verwaltungskosten als Teil der Nebenkosten in Rechnung stellen, soweit sie im Zusammenhang mit der Berechnung der Nebenkosten stehen.


Verwirkung, verwirkt

Ein verwirkter Anspruch besteht nicht mehr, weil eine bestimmte Frist abgelaufen ist

Gericht oder Behörde berücksichtigt Verwirkung von Amtes wegen.

Verjährung


Vorkaufsrecht

Anspruch, etwas zu erwerben, sofern Eigentümer/-in diese Sache verkaufen will.


Vorsorgliche Beweisführung

Beweisabnahme, welche das Gericht vor Abschluss des Hauptverfahrens durchführt.


Vorvertrag

Vertrag, mit welchem sich die Parteien verpflichten, einen weiteren Vertrag abzuschliessen.


Werterhaltende Investitionen

Massnahmen, welche der Erhaltung des zum ursprünglich vorgesehenen Gebrauchs der Liegenschaft dienen.

  • Vermieter/-in kann in der Folge Mietzins nicht erhöhen.
  • Eigentümer/-in kann diese Ausgaben von den Steuern abziehen


Wertquote

Anteil der einzelnen Mitglieder der Stockwerkeigentümergemeinschaft.

Anhand der Wertquote werden die gemeinschaftlichen Kosten, der Anteil am Erneuerungsfonds und die Stimmkraft der einzelnen Mitglieder festgelegt.

Die Wertquote wird im Grundbuch festgehalten.


Wertvermehrende Investitionen

Massnahmen, welche der Wertvermehrung der Liegenschaft dienen.

  • Vermieter/-in kann in der Folge Mietzins erhöhen
  • Eigentümer/-in kann diese Ausgaben von den Steuern nicht abziehen.


Wohnbaugenossenschaft

Gemeinschaft von Personen, welche mit einem gemeinnützigen Zweck Wohnungen erstellen, sich an diesen finanziell beteiligen und mieten.


Wohnrecht

Dienstbarkeit, welche den Begünstigten berechtigt, in einer Liegenschaft zu wohnen.


Wohnungsabgabe

Abgabe der Wohnung von

  • Mieter/-in an Vermieter/-in

Wohnungsübergabe

  • Vermieter/-in an Mieter/-in oder
  • Verkäufer/-in an Käufer/-in


Wohnungsübergabe

Übergabe der Wohnung von

  • Vermieter/-in an Mieter/-in oder
  • Verkäufer/-in an Käufer/-in


WZW-Formel

Formel, wonach die Leistungen der Grundversicherung wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein müssen.


Zahlungsverzug

Schuldner/-in zahlt fällige Forderung nicht, obwohl er/sie weiss, dass er/sie Forderung begleichen müsste.


Zeitwert

Wert einer Liegenschaft unter Berücksichtigung von Alter und Zustand.

Amtlicher Wert

Gebäudeversicherungswert

Marktwert/Verkehrswert


Zugang

Mitteilung gilt als zugegangen, wenn:

  • sie persönlich entgegengenommen wurde; zu Beweiszwecken sollte dies schriftlich quittiert werden
  • sie als eingeschriebener Brief geschickt wurde und entgegengenommen wurde oder sobald die Abholungseinladung im Briefkasten von Empfänger/-in ist.


Zugehör

Beweglichen Sachen, die nach der am Orte üblichen Auffassung oder nach dem klaren Willen des Eigentümer/-in der Hauptsache dauernd für deren Bewirtschaftung, Benutzung oder Verwahrung bestimmt und durch Verbindung, Anpassung oder auf andere Weise in die Beziehung zur Hauptsache gebracht sind, in der sie ihr zu dienen haben.

Beispiel: Kühlschrank

Grundstück

Bestandteile


Zumutbare/-r Nachmieter/-in

Nachmieter/-in ist zumutbar, sofern er/sie

  • zahlungsfähig ist und
  • bereit ist, den Mietvertrag zu den gleichen Bedingungen zu übernehmen

Vermieter/-in darf an Nachmieter/-in nicht höhere Ansprüche stellen als an aktuelle/-n Mieter/-in